Hilfsmittel zum Spannen von Stricksachen

Letzten Freitag hat Tami in ihrem Blog gefragt, wie sie eine zu enge Mütze etwas weiter bekommt. Die Antwort war: Spannen. Das heißt, das gestrickte Stück angefeuchtet auf eine bestimmt Größe bringen. Es gab einige interessante Tipps in den Kommentaren und das brachte mich auf die Idee, heute mal meinen Fundus an verschiedenen Hilfsmitteln zum Spannen von Strick zu zeigen.

1.: Stecknadeln aus rostfreiem Stahl und ein saugfähiges großes Handtuch. Damit hat man schon mal einen großen Teil abgedeckt, nämlich fast alle flachen Stricksachen, wie etwa Tücher oder die Einzelteile eines Pullovers vorm Zusammennähen. Die werden einfach feucht auf das Handtuch gelegt, in Form gezogen und mit Stecknadeln fixiert. Stricksachen mit Durchbruchmuster wie z.B. Lace-Tücher werden im trockenen Zustand wirklich gespannt, damit sich das Muster “öffnet”, und erst dann mit einer Sprühflasche angefeuchtet.

blocking towel and pins

2. Es lassen sich auch viele Sachen wunderbar zweckentfremden fürs Spannen von Stricksachen. So kann man zum Beispiel einen Luftballon auf Kopfgröße aufblasen und ihn so zum Spannen von Mützen benutzen. In einer Abwandlung des Themas Gummi zeige ich hier mein persönliches Lieblingshilfsmittel: die (R)eiskalten Händchen. Das sind mit Reis gefüllte Einmalhandschuhe, die ich benutze, um Handschuhe zu spannen und Besucher zu erschrecken. 😀

blocking gloves

3. Jetzt geht es in die Küche: dieser Topfdeckel hat genau die richtige Größe für meine Basken.

blocking a beret

 4. Und zu guter Letzt eine Vase, die mal meiner Oma gehört hat und umgedreht in Kombination mit einer Schüssel genau die richtige Größe hat, um Mützen zu spannen.

hat blocking

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herrlichkeiten.net

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