Passenirrungen und -wirrungen

Da bin ich wieder – und kann es kaum glauben, dass der letzte Post schon wieder einen Monat her ist! Es fühlt sich gar nicht so lange her an. Bestimmt auch, weil ich noch immer am selben Pullover stricke und auch noch immer am selben Teil davon – der Rundpasse. Teile davon habe ich bereits drei (!!!) Mal gestrickt andere zwei Mal. Wirklich keine Freude bei 240 Maschen in einer Runde. Aber so langsam nimmt der Pullover die Formen an, die er haben soll und ich hoffe, noch diesen Monat mit dem Teststricken der Anleitung beginnen zu können.


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Und hier die Geschichte zu meinen Passenirrungen und -wirrungen. Beim ersten Mal habe ich nach einigen Runden der Passe an der Stelle, wo das richtige Muster beginnt, bemerkt, dass es entgegen meinen Berechnungen nicht aufging. Ein beherztes Nachzählen zeigte, dass ich nicht genug Maschen auf der Nadel hatte und zwar wegen eines dummen Denkfehlers beim Aufschreiben der Anleitung. Also nochmal zurückgetrennt und von vorn. Dieses Mal mit der richtigen Maschenanzahl – ich habe zweimal nachgezählt, um ganz sicher zu sein. Allerdings fing ich am selben Punkt an, mich zu wundern, weshalb das Muster auf den beiden Ärmeln nicht gleich war – was es aber sein sollte. Dem auf die Spur zu kommen war schon etwas kniffliger und wirklich bitter: Trotz des ganzgen Gezähles hatte ich es geschafft, die falschen Maschen für einen der Ärmel stillzulegen. Genau, ich strickte fleißig an einem Pullover für einen Menschen, der einen Arm auf dem Rücken hat… die sollen aber sehr selten sein, weshalb ich die Passe dann noch einmal auftrennte. Und das dritte Mal fiel mir das Stricken der ersten Passenrunden dann wirklich schwer und es ging dann dementsprechend ziemlich langsam voran. Aber dann lief es recht fix (was aber wieder in ein paar aufgetrennten Reihen resultierte, da ich das Muster einfach mal misachtet hatte) und jetzt bin ich schon fast beim Halsausschnitt. 😉

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Wenn ich etwas Zeit zum Lesen finde, lese ich übrigens immer noch das selbe Buch: “Rot ist mein Name” von Orhan Pamuk. Was soll ich sagen – ich genieße halt den Sommer und hoffe, das tut ihr auch!

Veröffentlicht von

herrlichkeiten.net

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