Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht!?

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Der August macht wettertechnisch grad so ein paar Zicken. Das hat mich unsanft daran erinnert, dass ich immer noch dringend dünne Langarmshirts brauche. Der Schnitt für eins (burda Magazin 5/2013, Modell 118) war ja schon eine Weile kopiert und so habe ich mich am Donnerstag Abend endlich dazu aufgerafft, das gute Stück zu zuschneiden. Das begann allerdings erstmal mit einer 30-minütigen Suchaktion nach dem Stoff. Der musste irgendwo sein, so viele Möglichkeiten gibt es doch in meinem Zimmer gar nicht – dachte ich. Ich habe ihn dann schön auf- und weggeräumt in einem Karton unterm Arbeitstisch gefunden. Außerdem habe ich meinen handlichen, kleinen 1-Meter-Messstab wieder gefunden (er lag auf meinem Kleiderschrank!!!), einen netten Vorrat Nesselstoff für Probemodelle und meine kurze Sporthose (ist ja jetzt auch nicht mehr warm genug dafür).

Damit aber nicht genug der chaotischen Zwischenfälle. Ich möchte es dieses Mal ganz genau machen und habe mich deshalb entschlossen, wie empfohlen Vlieseline Kantenband zu verwenden. Ich bin also am Freitag Abend nach der Arbeit und einem Eis (da war der Sommer mal wieder für zwei Tage da, grins) zu Karstadt mit seiner neuen, großen Stoffabteilung gegangen. Kantenband gab es nur von der Rolle (danke liebe burda, für die fehlende Meterangabe beim Kantenband) und auch nur noch 1,7m in weiss. Deshalb habe ich nach einigem Rätseln gemeinsam mit der Verkäuferin entschieden, zusätzlich einen halben Meter graues Kantenband mitzunehmen. Sieht komisch jetzt etwas aus, war aber dringend nötig. Ganze 2cm sind von den insgesamt gekauften 2,2m übrig (habe übrigens Größe 40 zugeschnitten, falls mal jemand in derselben Bredouille ist). Das ist soweit der Stand der Dinge. Naja, die Abnäher habe ich gestern schon mal mit der Hand vorgeheftet. Wie gesagt, dieses Mal mach ich es mal ganz ordentlich. ;o)

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August started to remind me with its spells of colder weather that my wardrobe is still sorely missing some long sleeved shirts. And as I had the pattern for one (burda magazin 5/2013, Mod. 118) already copied a couple of weeks ago, I decided to finally cut the fabric, too, last thursday. Easier thought than done – I had to search about half an hour for the fabric. Not that my room is that big and has a lot of places a couple of metres of single jersey might hide. I finally found it neatly put away in a box under my sewing table. I also found in this search a measuring device I had been missing a year or so (on my wardrobe of all places!), muslin fabric and my short sport pants (now that it is cooler again…sigh).

But this was only the start of it. I decided to be a good girl this time and to use the recommended stay tape on the neckline and arm hole seams. So on friday evening after work and ice-cream (summer was back by then for two days), I went to our newly renovated department store which now has an extensive sewing supplies department. What a surprise – they only had 1.7metres of stay tape in white left on their spool! (And they only sell it like this.) So after a bit of hard thinking the sales woman and I decided that it would be safer to also buy half a metre of the grey stay tape to be on the safe side. It looks funny now, because I needed all of it. I have only 2cm left! I think it’s not very considerate, that burda doesn’t state how much you will need to buy. So, just in case, you want to sew this shirt, too: for a size 40 you’ll need 2.2 metres. I also hand basted the darts yesterday evening.

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herrlichkeiten.net

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