Rückblick: Hose

An dieser unscheinbaren Hose habe viel gelernt. Erstens, wie man einen Schnitt abnimmt – und zwar, ohne das Original aufzutrennen. Zweitens, dass der gleiche Schnitt nicht den gleichen Sitz bedeutet. Die Hose entstand nämlich nach einer gekauften, die ziemlich gut saß. Das Ergebnis war leider zu weit. (Und ich hatte keine Gürtelschlaufen angenäht, womit eine einfache Regulierung möglich gewesen wäre.) Ich konnte es kaum glauben. Was war passiert? Der Stoff war’s. Das Original war aus festem, eher dickem Jeansstoff und mein Modell aus einem leichten, leicht dehnbarem Baumwollstoff. Das gab den entscheidenden Unterschied zwischen “bequem” und rutscht. Und das ist das Dritte, was ich hier lernen konnte: Männer lieben es bequem: nicht zu viel messen und fragen, sondern: mach mal. Und, dass sie manchmal die Bewegungszugabe bis zum Maximum des tragbaren lieben. Denn die Hose wird getragen. 😀

Tja, aber leider gibt es kein Foto von dem guten Stück…/ I’m sorry there is no picture of them.

I learned a lot with this rather nondescript pair of trousers I made some time ago for a friend. First, how to copy a pattern of a garnment without destroying it. Second, that using the same pattern doesn’t necessarily mean you will get the same fit. I made the trousers after a fitting pair and was rather bummed when they turned out too big. I guess it has been the fabric that made the difference. Thick denim in the original version and a light and elastic cotton for my version. But then I learned a third thing: if it’s too big, a quy will call it comfy and wear it anyway. 😀

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