Kein Leinen – Ramie!

I always thought these pants were made of linen. I wore them, ripped them apart and just realized that they were made of ramie when I put them together again. If you are interested in the difference: wikipedia to the rescue. But back to the essential: I have some wearable pants again. I didn’t do this just for the fun of it – just in case you thought me that crazy. The pants were worn a lot and while they started to big at my behind I added to the bagginess with loosing weight. It just wasn’t presentable anymore. So they lounged around in my wardrobe unworn for a while until I decided to rip them out and assemble them again. I guess this has been two years ago. Last week I finally took the tried pattern of the herringbone pants and copied it to the pieces and reassembled the pants. This all happened within a day including hemming them by hand. The only alteration I had to do concerned the crotch curve. The only downside is you can see which part of the pants has been on top of the others for a year…

I’m able to learn, though. So I folded the other fabrics that I kept outside up and put them away. I hope they haven’t been damaged already. I also ripped out a pair of old (almost worn through) pants to serve as my new pattern for the jeans I still intend to sew. Yes, I give up on the burda pattern. After three alterations without even getting a bit nearer to what I want it to be I came to the conclusion that I’m not able to transform a trouser pattern with a lot of ease into a sexy jeans. Nooo way. so instead of a pile of fabric there is a pile of deconstructed pant pieces waiting for more (hopefully not for two years again).

Und da dachte ich immer, ich hätte eine Leinenhose. Habe sie getragen, ausgebeult, aufgetrennt und erst beim wieder zusammen nähen bemerkt, dass sie aus Ramie ist. Für alle, die wie mich der Unterschied interessiert gibt es Wikipedia. Und ich habe wieder eine tragbare Hose. Ich habe diesen schwerwiegenden Eingriff natürlich nicht ohne Grund vorgenommen: Hosen sitzen bei mir am Hintern ja immer etwas beulig, aber diese war irgendwann insgesamt zu weit geworden und nicht mehr herzeigbar. Zum Wegwerfen war sie mir aber auch zu schade und so hatte ich sie aufgetrennt mit der heeren Absicht sie nach dem Schnitt der Fischgrathose neu zu nähen. Das war vor ca 2 Jahren. Am letzten Wochenende habe ich es endlich geschafft, diesen Plan in die Tat umzusetzen. Und dann ging es erstaunlich schnell. Die einzige Änderung, die nötig war, war die Kurve der Schrittnaht. Die wurde etwas länger/runder gemacht. Mit allem drum und dran und Saum mit der Hand annähen, war ich innerhalb eines Tages fertig! Juchu!! Einziger Wehmutstropfen: man erkennt, welches Hosenteil über ein Jahr lang oben lag…

Aber ich bin ja lernfähig: ich habe die restlichen Stoffe brav weggeräumt in der Hoffnung, sie haben noch keine Schäden davon getragen. Meine alte (schon ziemlich fadenscheinige) schwarze Hose habe ich auch gleich aufgetrennt, die immer ziemlich gut saß. Sie wird der neue Schnitt für die Jeans. Ich hab die Faxen dicke mit dem burda Schnitt. Es ist einfach kein Jeansschnitt (hat viel zu viel Bewegungszugaben) und nach 3 Änderungen und kaum Fortschritt kapituliere ich vor der Aufgabe einen draus zu machen. Statt eines Berges Stoff warten jetzt also Hosenteile auf ihre Weiterverwendung (hoffentlich nicht wieder für zwei Jahre).

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