Stricken in Farbe – und bunt!

Ich habe es dann doch nicht ausgehalten und am Montag noch angefangen mit Wolle, die ich noch herumzuliegen hatte, mich im Stricken mit 2 Farben zu probieren. Nat├╝rlich bastle ich jetzt an einem neuen Projekt. ­čÖé Aber auf Dauer ist mir das Wechseln zwischen den Farben (also den Faden der ersten Farbe loslassen, den der zweiten Farbe um die Finger wickeln, ein paar Maschen stricken, dann wieder Faden loslassen, anderen Faden aufwicklen…) irgendwie zu langsam. Also habe ich angefangen ein bisschen herumzusuchen und bin dabei auf diese tolle Zusammenstellung gesto├čen (leider nur auf Englisch). Sie enthielt f├╝r mich folgende Erkenntnisse: 1. das ist eine ganz normale Technik, die ich da habe. Sie ist langsam, aber gut f├╝r eine gleichm├Ą├čige Fadenspannung. 2. sich beide F├Ąden gleichzeitig um die Finger zu wickeln ist m├Âglich, aber bei meinem Muster (beide Farben haben entweder nicht den gleichen Anteil oder es werden mehr als 2 Maschen von einer Farbe gestrickt, bevor gewechselt wird) nicht wirklich schneller, weil ich die Spannung regelm├Ą├čig nachjustieren muss. Aber bei einem gleichm├Ą├čigen Muster bestimmt ganz praktisch und koordinativ unter zur Hilfenahme des Daumens und/oder Mittelfingers machbar.

So, und jetzt 3. zur K├Ânigsklasse: in jeder Hand eine Farbe. Bestimmt habt Ihr in alten Filmen oder Miss-Marple-Verfilmungen schon Leute ziemlich komisch stricken sehen: Das Garn haben sie in der rechten Hand und dann wickeln sie es um die Nadel, statt die Nadel die Arbeit machen zu lassen. Fr├╝her dachte ich ja, dass die gar nicht stricken k├Ânnen, heute aber weiss ich, dass sie “das Garn werfen” bzw. “Englisch” stricken und ich dagegen “kontinental”. Die fl├╝ssigste L├Âsung f├╝r das Stricken mit 2 Farben besteht also darin diese beiden Methoden zu kombinieren. Da ich Rechtsh├Ąnder bin, dachte ich, dass das nicht sooo schwer sein sollte. Denkste! Ich hatte das Gef├╝hl, ich merke, wie mein Hirn versucht, die Finger meiner rechten Hand zu den richtigen Bewegungen zu ├╝berreden, als w├╝rden sie nicht mehr zu mir geh├Âren und dabei blo├č nicht die linke Hand vernachl├Ąssigen und warum will bei sowas eigentlich immer meine Zunge mitmachen!?

Monday evening I picked up the needles again with some yarn I had at home and tried my hand at knitting with two colours aka stranded knitting. Of course this led to a new project ;). But after some time I thought there has to be a more effecient way to do this than dropping a colour to work with the other. So I started looking around and found this great lesson. Which enlightened me on the folllowing: 1. What I do is a technique (like that word) and has also the advantage of an even tension. 2. holding both yarns in one hand works, but isn’t much faster for my pattern. It shold have even amounts of both colours and only one or two stitches of each before switching, otherwise one yarn pulls out the other and you end up readjusting the tension which isn’t much faster than picking up a new colour. But I can make it work and will keep this technique in mind for small patterns.

Tada -3. the big thing: holding a colour in each hand. There was a time when I thought the actresses in old movies and Miss Marple adaptions weren’t able to “really” knit because what they did looked really strange. I know now (thanks to the internet) that they throw the yarn while I knit continental. And by combining both techniques you get the most efficient method for knitting two colours. So I also gave this a try. What should I say, I didn’t feel the benefit I presumbly should have from being right-handed. I just felt my brain: trying to remote control my right hand blind-folded with morse-codes while trying not to loose stitches from the left needle and wondering why the heck my tongue wanted to join in!?

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