Zurück in die Zukunft

Heute Abend habe ich schweren Herzens die Entscheidung getroffen, den 10 Reihen vor seiner Vollendung stehenden Ärmel der grünen Strickjacke aufzutrennen. Und zwar bis zum Ellenbogen. Beide Ärmel sind damit gleich lang und die Arbeit einer Woche ist dahin…

Der Ärmel war einfach zu viel eng. Bis zum Ellenbogen war noch alles in bester Ordnung, aber dann fühlte es sich wie ein Druckverband an. Dabei waren meine Abnahmen gleichmäßig verteilt, was beim Stricken ja die gängige Methode ist. Und genau bei dem Gedanken machte es Klick: beim Konstruieren eines Ärmels hat man keine gleichmäßige Schräge, sondern eine stärkere Abnahme bis zum Ellenbogen und weniger bis keine danach. Normalerweise macht das beim Stricken wahrscheinlich keinen Unterschied, aber mit so einem körperbetonten Schnitt und dazu einem stark raffenden Zopf muss ich mich wohl nicht wundern.

Also ist der neue Plan bis zum Bündchen mehr Maschen zu behalten und die dadurch geringeren Abnahmen neu zu verteilen. Die restlichen Maschen nehme ich dann beim Bündchen ab (das Bündchen war locker genug). Dadurch komme ich jetzt von Abnahmen in jeder 7. auf jede 12. Reihe. Mal sehen, wie das funktioniert. Wieso die ganze Mehrarbeit? Darum: Denn wenn ich eins im letzten Jahr über mich gelernt habe, dann, dass ich keine Sachen trage, die nicht richtig passen. Auch nicht, wenn ich noch so viel Arbeit hinein gesteckt habe. Einen Schritt zurück zu machen, bringt mich einem wirklich tragbarem Kleidungsstück eben näher.

da sind wir wieder
hello again

Tonight I finally came to the decision to unravel the sleeve of the green cardigan that was just 10 rows away from completition. I undid it up to the elbow which is exactly the length the other one has and that’s it for one weeks worth of knitting.

The sleeve was just tooooo tight. Much so. It was fitting nicely from set in point tp elbow. Below it felt a bit blood restraining. All my decreases were evenly distributed which is state of the art with knitting. And this thought made it klick: in construction for sewn garnments there is a bigger decrease on the upper arm and much less if even on the lower arm. Usually this doesn’t matter with stretchy knitting but with such a fitted design and a cable that eats a lot of width there might be something to it.

So I plan on keeping more stitches on my needles until I come to the ribbing and spacing the fewer decreases anew. The ribbing itself was lose enough so the  rest of the decreases will be made there. So I will now be decreasing in every 12th row instead of in every 7th. I’m really interested in how this will work out. Why am I doing all this? Simple answer: I learned about myself in the last year that I won’t wear anything that doesn’t fit. No matter how much work I put in it. So going back will make sure of me wearing it in the future. 

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